Schweißprozesse und -merkmale

Master 315

    B
  • Der niedrigere Strompegel des Impulszyklus. Beim WIG-Puls-Schweißen besteht seine Hauptaufgabe darin, das Schweißbad abzukühlen und den Lichtbogen aufrechtzuerhalten.
  • D
  • Gleichstrom-WIG-Schweißprozess, bei dem die Polarität der Elektrode während des gesamten Schweißprozesses entweder positiv oder negativ ist. Die negative Polarität (DC-) ermöglicht eine hohe Eindringtiefe, während die positive Polarität (DC+) nur bei besonderen Anwendungen verwendet wird.
  • E
  • Manueller Lichtbogen-Schweißprozess, bei dem eine Elektrode als Verbrauchsmaterial verwendet wird. Die Elektrode ist mit Flussmittel beschichtet, das den Schweißbereich vor Oxidation und Verunreinigung schützt.
  • Eine Funktion, die den Schweißstrom automatisch deutlich reduziert, wenn die Elektrode das Werkstück berührt. Kann verwendet werden, um zu vermeiden, dass die Stabelektrode bei Kontakt mit dem Werkstück zu heiß wird.
  • H
  • Schweißfunktion, die zu Beginn der Schweißnaht einen höheren Schweißstrom verwendet. Nach der Hotstart-Phase sinkt der Strom auf den normalen Schweißstromwert. Die Werte für die Hotstart-Stromstärke und deren Dauer werden manuell voreingestellt. Das erleichtert den Start der Schweißnaht, vor allem bei Aluminiumwerkstoffen.
  • I
  • Legt fest, wie viele Impulszyklen pro Sekunde (Hz) erzeugt werden.
  • Legt fest, wie groß der Anteil der gesamten Impulszykluszeit am Pulsstrom ist.
  • L
  • Diese Funktion erzeugt automatisch eine leichte Steigung, um einen Elektrodenverschleiß durch einen plötzlichen Stromanstieg bei hohen Schweißströmen zu verhindern. Diese Funktion wirkt sich nur aus, wenn der Schweißstrom 100 A oder mehr beträgt.
  • Bestimmt den Punkt, an dem der Lichtbogen gelöscht wird, im Verhältnis zur Lichtbogenlänge beim E-Hand-Schweißen. Der Zweck besteht darin, den Schweißabschluss für jeden Elektrodentyp zu optimieren, um ein versehentliches Löschen des Lichtbogens während des Schweißens zu verhindern und Brandflecken auf dem Schweißstück zu vermeiden, wenn das Schweißen gestoppt wird.
  • Zeigt an, wie lange der Schweißlichtbogen eingeschaltet war.
  • Stellt die Kurzschlussdynamik (Rauheit) beim E-Hand-Schweißen ein, indem es z. B. die Stromstärke ändert.
  • Stromstärke zu Beginn der Lift-WIG-Zündung beim Berühren des Werkstücks.
  • Zündmodus beim WIG-Schweißen. Bei Lift TIG-Zündung berühren Sie das Werkstück leicht mit der Elektrode, drücken Sie dann den Brennerschalter und heben die Elektrode ein wenig vom Werkstück. Die „Lift TIG“-Zündung muss auf dem Bedienpanel aktiviert werden. Auch bekannt als „Berührungszündung“ oder „Kontaktzündung“.
  • P
  • Beim Pulsschweißen wird der Strom zwischen Basis- und Impulsstrom gepulst.
  • Der höhere Strompegel des Impulszyklus. Beim WIG-Schweißen besteht die Hauptaufgabe darin, ein Schweißbad zu erzeugen oder die Wärme des Schweißbades zu erhöhen.
  • S
  • Platz zum Speichern vordefinierter Schweißparametereinstellungen. Eine Schweißmaschine kann eine Reihe von voreingestellten Kanälen beinhalten. Die Benutzer können für ihre eigenen Schweißaufträge neue Kanäle anlegen bzw. diese ändern oder löschen. Erleichtert die Parameterauswahl und erlaubt in einigen Fällen die Übertragung der Einstellungen von einer Schweißmaschine auf eine andere.
  • V
  • Eine in Schweißmaschinen verwendete Sicherheitsvorrichtung, um die Leerlaufspannung zu reduzieren und unter einem bestimmten Spannungswert zu halten. Dadurch wird die Gefahr von Stromschlägen in besonders gefährlichen Arbeitsumgebungen verringert, wie z. B. in geschlossenen und feuchten Räumen. VRD kann in bestimmten Ländern oder Regionen zudem gesetzlich vorgeschrieben sein.
  • W
  • Ein assistenten-ähnliches Dienstprogramm zur einfachen Auswahl der Schweißparameter. Die Anwendung führt den Benutzer Schritt für Schritt durch die Auswahl der erforderlichen Parameter und macht die Auswahl für einen technisch nicht versierten Benutzer leicht verständlich. Verfügbar für das Bedienpanel MTP35X in der MasterTig-Produktfamilie.
  • Manueller Schweißprozess, der üblicherweise eine nicht abschmelzende Wolframelektrode, einen separaten Zusatzwerkstoff und ein inertes Schutzgas verwendet, um den Schweißbereich während des Prozesses vor Oxidation und Verunreinigung zu schützen. Beim WIG-Schweißen ist die Verwendung eines Zusatzwerkstoffs nicht immer zwingend erforderlich.
  • Eine Funktion, die den Schweißstrom automatisch deutlich reduziert, wenn die Elektrode das Werkstück berührt. Kann z. B. verwendet werden, um eine unerwünschte Vermischung von Elektrode und Schweißgut zu vermeiden.